„Keine Grünfläche darf mehr zubetoniert werden“

Die Initiative Kleingärtner Rostock will auf dem KAT informieren, vernetzen und stadtteilübergreifend eine nachhaltige Entwicklung des Stadtgrüns voran bringen – immer mit Blick auf die Kleingartenanlagen. Hier erzählt Heiko Gelhlhaar, welche Forderungen für eine klimaverträgliche Gesellschaft die Initiative hat.

„Ein klimaverträgliches und gesellschaftliches Rostock kann nachhaltig wie auch zukünftig gemeinschaftlich geschaffen werden, wenn Verwaltung und Bürgerschaft aufhören nur von Klimaverträglichkeit zu reden. Die eigenen Beschlüsse der Bürgerschaft zur Erhaltung aller Grünflächen / Kleingartenanlagen in Rostock müssen endlich umgesetzt werden. Dazu gehört, dass keine Grünfläche, keine Kleingartenanlage, keine Parks mehr abgerissen und zubetoniert werden. Wir könnten zudem innovative Investitionen von und für Rostocker organisieren, um natürliche Begegnungsstätten auszubauen oder gar neu zu errichten? Wichtig! Alles mit Maß und Nachhaltigkeit für unsere noch grüne Stadt am Meer.

Dazu gehört auch, dass nicht neue breitere Straßen geplant werden, sondern der öffentliche Nahverkehr ausgebaut wird. Dazu gehört auch, dass die Radwege eine solide Basis bekommen und nicht der Autoverkehr den Radverkehr behindert. Dazu gehört weiterhin, dass alle Menschen in der Stadt mit einbezogen werden.

Bemerkung: Eine breite sozial-ökologische Basis bieten die Kleingartenanlagen schon heute – Professor neben Techniker, Lehrer neben Polizisten, Studenten neben Priestern … nebenbei ganz viel Fauna und Flora …Super!“

Heiko Gehlhaar, Initiative Kleingärtner Rostock

Im Bild zu sehen: Axel Hinz mit Sohn, Gabriele Schmidt, Heiko Gehlhaar und Susanne Czornacks


Mehr Informationen unter:    Initiative Kleingärtner Rostock (IKR e.V.)

mein bild

„Was ist eure Idee für eine klimaverträgliche Gesellschaft?“ — Im Vorfeld des 11. Klima-Aktionstages kommen auf unserer Homepage diejenigen zu Wort, die den Klima-Aktionstag 2019 mit ihren Ständen, Aktionen, Aktivitäten und Ideen lebendig werden lassen. Dabei wird deutlich: Klimaschutz ist so vielfältig wie die Gesellschaft selbst. Es gibt unzählige Felder, auf denen man aktiv werden kann, und an vielen Ecken passiert schon unheimlich viel. Nicht immer wollen alle das gleiche und viele Wege und Lösungen müssen erst noch gefunden werden, weil stets die Interessen vieler Menschen betroffen sind. Wir sind zuversichtlich: Wenn wir im Gespräch bleiben, werden wir gute Lösungen finden. Auch dafür steht der Klima-Aktionstag!


 

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